Rechenmodell

Das Berechnungsmodell des Energiespar-Rechners

Das Berechnungsmodell ist identisch mit dem Berechnungsverfahren nach Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Datenaufnahme basiert auf dem „Kurzverfahren Energieprofil“ des Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) in Darmstadt und entspricht damit den Anforderungen für das vereinfachte Verfahren zur Erstellung von Energieausweisen.

Das  „Kurzverfahren Energieprofil“ ermöglicht es, den Aufwand für die energetische Bilanzierung und Klassifizierung von Gebäuden zu reduzieren. Die Vereinfachungen betreffen drei Bereiche der Datenaufnahme.

I. Flächenschätzverfahren

Durch statistische Analyse einer Gebäudestichprobe von mehr als 4000 Wohngebäuden wurde ein einfaches Verfahren zur Abschätzung der Bauteilflächen (Außenwand, Fenster, Dach, Kellerdecke) entwickelt. Als Eingangsgrößen werden nur die Parameter benötigt, welche die Hüllfläche wesentlich beeinflussen.

II. Pauschale U-Werte

Auf der Basis verschiedener Quellen wurden Pauschalwerte für den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) abgeleitet, die – ausgehend von leicht zu ermittelnden Eigenschaften des Gebäudes – eine grobe Bewertung der Qualität der thermischen Hülle von Bestandsgebäuden erlauben.

III. Pauschalwerte Anlagentechnik

Auf der Basis der vorliegenden Normen zur Anlagentechnik und ergänzender Quellen wurden Pauschalwerte für die Teilsysteme Übergabe, Verteilung, Speicherung und Erzeugung abgeleitet, die in Kombination mit einem einfachen Fragebogen eine grobe Bewertung der Anlagen zur Raumheizung und Warmwasserbereitung von Bestands-Wohngebäuden erlauben.